Mit dem Meisterbrief ins Ausland

Das neue Hans-Weisser-Stipendium unterstützt junge Berufstätige bei Weiterqualifizierungsmaßnahmen mit 1.800 Euro monatlich.

Junge Frau mit Globus in der Hand lächelt in die Kamera.
contrastwerkstatt / Adobe Stock

Junge Meister und Existenzgründer aufgepasst: Bis zum 15. Januar 2027 können sich Interessierte an einer Weiterbildung im Ausland für das Hans-Weisser-Stipendium bewerben. Gefördert werden zum Beispiel Recherche- oder Netzwerk-Reisen für ein Projekt, ein gemeinnütziges Vorhaben oder eine Gründungsidee, eigenständige Forschungsprojekte mit einem klaren Ziel, Hospitationen bei Experten im Ausland, Weiterqualifizierungen mit Zertifikat oder Abschluss sowie Studienaufenthalte.

Die Auslandsaufenthalte sollten zwischen zwei und zwölf Monate dauern. Bei Bewilligung erhalten die Stipendiaten 1.800 Euro pro Monat als Lebenshaltungskosten-Pauschale. Diese kann sich bei einem mitreisenden Kind mit Betreuungsperson oder einer Reisebegleitung bei Schwerbehinderung auf 2.800 Euro erhöhen.

Startgeld, Reisekostenpauschale und Mentoring

In besonders begründeten Fällen kann ein Zuschuss bis zu 25.000 Euro für Studiengebühren oder individuelle Lernvorhaben bewilligt werden. Zusätzlich gibt es 500 Euro Startgeld und je nach Strecke 500 oder 1.000 Euro als Reisekostenpauschale. Während der Förderzeit besteht die Möglichkeit eines Mentorings.

Am 5. November 2026, 18 bis 18:30 Uhr, sowie am 8. Dezember, 12 bis 12:30 Uhr, finden Online-Infoveranstaltungen statt.

Das Hans-Weisser-Stipendium wird von der Hans-Weisser-Stiftung und der Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw) vergeben.


Website der sdw mit allen Zulassungsvoraussetzungen, Stipendienleistungen, Links zu Bewerbung und Infoveranstaltungen

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